Gebt Gas in Las Vegas
25 Workshopkandidaten sollen das Unmögliche als Ziel haben, um das Mögliche zu erreichen. Deshalb logieren sie zwar in einem Luxus- Hotel, müssen aber die ganze Nacht durcharbeiten, weil ihre erste Aufgabe am Morgen ist, vor Publikum zu performen ohne Vocal und ohne Choreografie- Begleitung. Für alle, denen es zu schnell ging, meint Detlev D! Soost: „Morgen früh klingelt nicht der Wecker, morgen um 9 Uhr ist eure Show. Es wird kein Spass, ich schwöre euch, morgen geht für ein, zwei, drei, vier ein Flieger. Das Einzige was zählt ist, dass ihr da draussen gut seid!“
Zu uns Zusehern spricht er: „Wir haben den Leuten immer die Chance gegeben, erst anzukommen. Wir suchen ein Duo. Das geht jetzt ganz anders. Niemand kann sich hinter dem andern verstecken.“

Neun Uhr, Showtime
Leo singt zusammen mit drei Jungs. „D!“ meint: „Das sind noch ganz junge Kinder, die noch viel lernen müssen.“ Andi wird als Einziger rausgewählt… und von Alex wieder reingeholt: „Es wäre unfair gewesen, aus allen Schlechten einen Schlechten auszuwählen.“ Und was ist jetzt mit Detlevs Schwur?

Treffen mit den Jonas Brothers
Die Jungs dürfen die Jonas Brothers treffen. Alex: „Es wäre vermessen, wenn wir sagen würden, einer von unseren Kandidaten könnte denen das Wasser reichen. Das soll unsere Motivation sein, dass wir genau so gut werden.“ Was raten die grossen „Jonas“ Brüder den kleinen Popstars: „Du musst Freunde finden im Business und just love what you do.“

Mädels singen gegen Boys
„Sind die Mädels besser oder die Boys?“ diese Frage soll nun beantwortet werden. Dazu werden Gruppen gebildet mit Michelle und Alex als Paten. Vocalcoaching gibt es von Kate und die Choreografie kommt von Detlev. Pink bedeutet Punk und das müssen sie sich trauen. Wird Agi eine verrückte Pose zeigen können? Esra muss in ihrer Gruppe (Elif, Elena, Vanessa, Esra) dafür sorgen, dass alles auf den Punkt stimmig ist: Vier einzelne Persönlichkeiten müssen abgehen wie eine Rakete.
Beim Styling können die Kandidaten kurz entspannen. Dann geht es los vor Publikum.

Showtime
Der Pinksong „Funhouse“ gelingt allen ausser Agi. „Ihr wart heftig, gerade Julia, hast du Tostesteron gespritzt?“ fragt Detlev. Die „Pussycatdolls“ müssen gegen die „Killers“ singen. Die gesafete Gruppe erscheint oben im Bild. Es sind die Girls, die jetzt runtergehen können auf die Siegerplätze. Leonardo war bei den „Killers“ und muss vorerst noch zittern. Zwei Jungs aus seiner Gruppe hatten den Text von „Human“ vergessen und das ist natürlich absolut tödlich auf einer Bühne. Endlich kommen die erlösenden Worte: „Leonardo, du bist es auch nicht, der nach Hause muss.“ Es ist Harry, der ausscheidet. Es trifft ihn „wie ein Messerstich ins Herz“. Auch Agi wird heim geschickt. Obwohl Nik Text, Gesang und Choreografie einfach nicht schafft, kommt er weiter. Auch der in Tränen aufgelöste Damien (18) hat es geschafft. Burim ist der dritte, der gehen muss.

Kommentar: Noch immer sind es 22 Kandidaten, die gnadenlos auf ein Duo reduziert werden. Zum Glück sind die meisten Kandidaten wie Leonardo noch so unwissend, formbar und leicht zu beeindrucken. Ich hätte echt Mühe gehabt mit der Choreografie zu „Human“, weil ich ja den Text meinen Kindern übersetzen durfte und für mich eine menschliche Marionette etwas ganz anderes ist als ein mechanisch gesteuerter Roboter. Wer wird am Schluss auf der Bühne stehen? Zwei mechanisch gesteuerte Roboter, zwei menschliche Marionetten oder doch zwei menschliche Wesen? Was meint ihr?

Für Unerschrockene, nächste Folge: Pro 7, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 20:15 Uhr