Letzen Freitag waren die Voten nicht sehr überraschend: Beim Team BossHoss musste Bennie McMillian gehen, was nicht an seinen Sangeskünsten, sondern an der starken Konkurrenz durch Ramona Nerra lag. Xavier verabschiedete die angehende Lehrerin Katja Friedenberg, der Grönemeyers „Flugzeuge im Bauch“ kein Glück brachten, und hielt zu Mic Donet, der auf mich immer noch etwas farblos wirkt. Daran änderte auch die Vorstellung per Kurzvideo nichts, in dem Mics Freunde bezeugten, dass Mic eigentlich ein ganz lustiger und gar kein cooler Typ sei. Das hatte zur Folge, dass Mic zum Dauer-Zunge-an-den-Zähnen-Lächler mutierte: nicht unbedinkt zu seinem Vorteil. Mics Stimme ist gut, aber nicht sonderlich markant.

Die Zuschauer votierten bei BossHoss für Ole „Soul“ Feddersen und Yvy Quainoo, die nicht nur mit ihren Sangeskünsten, das Publikum erfreut, sondern auch mit ihrer sympathischen Art. Ole sang „Cello“ von Udo Lindenberg.  Sehr gut, aber auch nicht zum Niederknien. Yvy nahm sich Otis Reddings „Hard to handle“ an. Eine Nummer, die wie für ihre Stimme geschaffen scheint. Der Gospelchor im Hintergrund rundete die gelungene Performance ab.

Ramona Nerra mit „U2 – One“
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Yvy Quainoo „Otis Redding – Hard to handle“
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