Heute Abend geht es ja (endlich) weiter, und das mit einem neuen System: Schon während der Sendung werden sich Kandidaten verabschieden müssen.

Hier noch kurz was in der 4. Liveshow geschah:

Team Nena: Irgendwas stimmte nicht zwischen Yasmina Hunzinger und Nena, das machte der kurze Ausschnitt zu den Proben klar. Nenas kryptische Worte nach Yasminas Song in der Show, dass bei #TheVoice niemand verbogen würde, wirkte auf mich, als ob Yasmina es gewagt hatte, der gefühlsgesteuerten Nena zu widersprechen. Und so kam es, wie es kommen musste (Murphys Law): Die Zuschauer entschieden sich für ein Weiterkommen von Kim Sanders, die „Killing me softly“ wie gewohnt fehlerfrei vortrug, und Behnam Moghaddam. Was mich ein bisschen erstaunt, denn sein Stimmchen ist so zart und dünn, wie er selbst. Beim Gruppengesang zu Beginn der Shows hörte man das deutlich: in der Gruppe war seine Stimme überhaupt nicht zu hören. Fehlanzeige! Als Sharron Levy (Talking Heads – „Burning down the House“) und Yasmina (Mother’s Finest – „Baby Love“) übrig blieben, war Nenas Entscheidung klar: Sie entschied sich für ihr „Alter Ego“ Sharron. Yasminas „Rausschmiss“ führte zu grossen Aufregungen, nicht nur bei Facebook. Ein ganz besonders betrübter Fan gründete gar die Facebook-Gruppe „Yasmina Hunzinger soll zurück zu (The Voice of Germany“
Nun hat Nena vielleicht nicht mehr die beste Stimme in ihrem Team (sorry, Kim), dafür drei loyale Fans. So weit, so schlecht: The Voice ist ja kein Lookalike-Contest sondern eine Fahndung nach tollen Stimmen.

Team Rea Garvey: Die Zuschauer votierten für den exaltierten Percival „Percy“ Duke, der den bekanntesten aller Stadiongesänge intonierte: Seven Nation Army von White Stripes. Mein Fall war’s nicht, das liegt aber vor allem am Song. Jasmin Graf wurde auch vom „Volk“ in die nächste Runde gehievt, und zwar zu recht. Ihre Interpretation von Ich + Ich „Stark“ war genau das: stark!

Nun mussten Michael Schulte (The Killers – „Human“) und Benny Fiedler (Tim Bendzko – „Wenn Worte meine Sprache wären“) zittern. Rea machte kurzen Prozess und entschied sich unüberraschenderweise für Michael Schulte, der stimmlich doch mehr zu bieten hat als Benny. Meine Prognose bei Twitter wurde bestätigt. Allerdings Kompliment an Benny: Ich mag den Song nicht sonderlich, aber Bennys Performance war imho seine Beste von allen.

@mattschiibe

@BennyFiedler

Yasmina Hunzinger zeigte vielleicht zu viel ihres Könnens, manches war etwas „over the top“, aber hey: Who cares? Eine tolle Stimme ist eine tolle Stimme ist eine tolle Stimme!

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