Jung, sexy und mild: der jüngste „DSDS“-Gewinner aller Zeiten, Luca Hänni, vereint all diese Attribute. Taucht der Sonnyboy zur Autogrammstunde auf, flippen hunderte Mädchen aus, wie kürzlich in Zürich passiert. Egal wie gross der Stress ist, der 17-jährige Berner nimmt es gelassen. Mit Schalk und Esprit beantwortet er jede Journalistenfrage, ohne die Nerven zu verlieren, wie er letzten Dienstagnachmittag beim Tele-Interview in einem Zürcher Nobelhotel im Kreis 5 bewies. Locker sitzt er auf dem weissen Designer-Sofa und nippt an einem frisch gepressten Orangensaft. Von nahem sieht er genau so gut aus, wie auf dem „Bravo“-Cover. Ich kann die Luca-Schwärmerei meines Gottimeitli Julia (10) jetzt verstehen. Auch die Modewelt ist auf ihn aufmerksam geworden. Schon bald soll er Unterwäsche-Model werden, die Verhandlungen mit einem Schweizer Grossunternehmen laufen.

Auch in Reichweite sitzt Manager Volker, der Fragen nach Lucas Freundin Tamara abblockt. Zu oft wurden immer die gleichen Sachen gefragt, sagt Luca und  entschuldigt sich dafür mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen. Man kann Luca gar nicht böse sein. Ausserdem will ich lieber wissen, was ein „Superstar“ gerne am Fernsehen schaut. „Serien wie „How I met your mother“ oder die „Simpsons“ finde ich cool“. Romantische Filme à la Rosamunde Pilcher mag er weniger. Auch Politsendungen wie die „Arena“ interessieren ihn nicht. Wenn bei Hännis gemeinsam TV geguckt wird, dann am liebsten Komödien wie „Hangover“. Und wer hat dann die Fernbedienung in den Händen? „Ich natürlich!“sagt Luca und prustet los vor lachen. Authentisch und sympathisch eben. Luca Hännis erstes Album „My Name is Luca“ erscheint am 18. Mai.