Viola Tami und Sven Epiney

Zwei für alle Fälle: Viola Tami und Sven Epiney. (Copyright SRF/Oscar Alessio)

Jetzt hat SF endlich die Katze aus dem Sack gelassen, wer «The Voice Of  Switzerland» moderieren wird. Tatatataaaaaaaaaa: Es. Ist. Achtung, keine Überraschung: Sveeeeeeeeeeeen Epineyyyyyyyyyyyyy! Der ewig jugendliche Epiney ist der Allzweck-Moderator bei SF, egal ob «Die Grössten Schweizer Talente», «5 gegen 5», den «Eurovision Song Contest», «Kampf der Chöre», «Al Dente». Das Format wechselt, der Moderator bleibt. Zumindest der Sven-Epiney-Fanclub wird sich freuen. Damit beschert das Schweizer Fernsehen, dem Zuschauer noch ein bekanntes Gesicht mehr. Ein Gesicht, dass dem durchschnittlichen SF-Zuschauer vermutlich (noch) vertrauter sein dürfte, als die der Juroren Marc Sway, Stefanie Heinzmann, Stress und Philipp Fankhauser. Und das will was heissen!
Nichts gegen Epiney: Er arbeitet hart, ist professionell und eckt nirgends an. Das brachte ihm das Etikett „Publikumsliebling“ ein. Doch was die einen „nett“ nennen, nennen andere „langweilig“.
Schade, dass den SF-Verantwortlichen zu einem Castingformat wie „The Voice“ keine Alternative einfällt. Man könnte gerade meinen, es hapere am Moderatorennachwuchs. Ach doch: Sie stellen ihm ja Viola Tami „fürs Web“, also Facebook und Twitter, zur Seite. Das klingt spannend, denn in den Sozialen Medien ist Tami bisher nicht durch Anwesenheit und interessante Kommentare aufgefallen. (Falls doch, bitte ich um sachdienliche Hinweise!)