Waren meine Erwartungen zu hoch? Vom Hocker gerissen haben mich die zwei Auftaktsendungen nicht. Sehr gute Stimmen habe ich gehört, aber Gänsehautfeeling blieb bisher Mangelware. Manche Entscheidungen der Juroren waren nur schwer nachzuvollziehen.

Team Nena: Nena hat mich diesmal überrascht: Sie war die einzige, die für Eva Croissant den Buzzer drückte. Die anderen Coaches werden spätestens als Eva ihre Eigenkomposition «Dein Herz trägt Felsen» zum besten gab, ihre Trägheit am Drücker bereut haben:
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Neo aus der Schweiz beeindruckte die Jury mit Tears for Fears «Mad World».  Nicht nur Nena drehte den Sessel, sondern auch BossHoss, Rea und Xavier Naidoo, der sich fragte, wo man in der Schweiz so singen lernt. Dr. Ton urteilte: „Sing einfach so weiter, und du gewinnst die Show!“ Neo entschied sich für Nena, – vielleicht weil er in der letzten Staffel gesehen hatte, was aus Rüdiger Skoczowsky im Team Xavier wurde.

Team Xavier: Es ist wenig überraschend, dass Xavier Naidoo schon wieder einige vielversprechende Talente in seinem Team hat. Das vom Lampenfieber geplagte Küken Daliah Stingl sang sich mit «One and only», ins Team. Mit Jesper Jürgens und Freaky T hat er noch zwei vielversprechende Stimmen ergattert. Doch erst bei Michael Lane gab’s wieder Gänsehautalarm. Ich bin sehr gespannt, was der in den Battles bringt. Für mich ist er einer der Favoriten. Was alle Coaches beim Omid gehört haben, der nun auch bei Xavier gelandet ist, werde ich vielleicht noch herausfinden, neben dem vermasselten Einstieg klang noch einige andere Tönew schräg bei ihm.

BossHoss sind in dieser Staffel offensichtlich etwas schmusebedürftig. Immer wieder steigen sie zum Kuscheln zu anderen Juroren auf den Sessel. Über ihre Kandidaten und die von Xavier schreibe ich im nächsten Artikel.

Fortsetzung folgt.