Am Start und im Ziel die Nummer Eins!
Heute kein Eislauf steht draussen vor der Halle der Bodenseearena in Kreuzlingen, denn statt Eishockey steht heute der Final von The Voice of Switzerland auf dem Programm. An der Bar gibt es nur noch Bretzeln, die Sandwichs seien ausgegangen und zur Feier des Tages leisten wir uns einen Prosecco, der heute besonders gut schmeckt. Laut wird skandiert für Angie Ott. Für sie sind offenbar am meisten Fans angereist. Endlich können wir hinein und da staune ich nicht schlecht, denn vor mir nehmen vier Erwachsene Platz mit fünf Kindern. Sven Epiney ist heute sehr schick gekleidet und weist uns, dem Publikum, den Weg durch die Live- Sendung. Wir dürfen unsere Stimmung zeigen, aber nur kurz, damit die einzelnen Bond-Songs auch genug Platz bekommen.

Nicole Bernegger zeigt bereits zu Beginn, dass sie durchaus das Potenzial für das nächste Bondgirl hat, nicht als Gespielin von Bond, sondern für den nächsten grossen Bondsong natürlich:
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Ivy Quainoo, die letzte Gewinnerin von The Voice of Germany hat uns bereits einen Bondsong präsentiert oder sah sie nur aus wie ein Golden Eye? Egal. Heute sind wir in der Schweiz und wollen unsere Gewinner- Stimme hören.

Wären wir nicht schon verliebt in diese Stimme, „At last“ von Etta James, hätte uns garantiert entflammt. Vergesst das kleine Schwarze. Rot trägt eine Frau wie Nicole Bernegger und bringt damit ein Eisstadion zum Kochen:
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«Movin’» gesungen von Angie Ott wurde in der Halle als der modernste und Siegersong empfunden:

Trotzdem entschied Nicole Bernegger diesen Abend für sich. Mit knapp 50% der Stimmen siegte sie vor Angie Ott, die 30% der Stimmen erhielt. Iris Moné und Sarah Quartetto teilten sich den dritten und vierten Rang mit fast identischer Prozentzahl.

Coach Stress und Rapper Bligg haben Nicoles Siegersong «No Matter» geschrieben – innert Stunden schaffte er es auf den ersten Platz in den iTunes-Charts (Quelle: SI- Online)
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Gegenüber Daniel Küng von Swiss Youth TV sprach Sven Epiney darüber, dass noch nicht klar ist, wie es mit The Voice of Switzerland weitergeht. Die Chefs von SRF waren vor Ort anwesend, hüllten sich aber in Schweigen.